Artgerechte Ernährung ist die Basis der Gesundheit

06.11.2012 17:36

Aus dem PerNaturam Themenheft 03 | Juni 2012

Artgerechte Ernährung ist die Basis der Gesundheit

Voraussetzung für gesunde Haut und schönes Fell (und nicht nur dafür) ist eine artgerechte Ernährung. Dem Bedarf des Körpers an richtiger Nahrung liegt ein koevolutionärer Anpassungsprozess über Millionen Jahre zugrunde.

Körper entsprechen einander wie Schlüssel und Schloss. Und das ist bezogen auf zigtausend physiologische Prozesse im Körper, mit denen er sich vital und gesund erhält und auf die zigmal mehr Lebewesen, die in ihm und auf ihm leben, inkl. Einzellern und Würmer.

Gesundheit bedeutet eingebunden sein in dieses Netzwerk der Mitwelt und damit im Einklang leben.

Artgerechte Ernährung ist nicht mehr unbedingt die Nahrung des Wolfes, aber sie ist auch nicht weit davon entfernt.

Auch die Herstellung der Futter spielt eine wichtige Rolle. Hohe Temperaturen zerstören die Vitalstoffe, auch in Dosen. Chemische Stoffe haben im Futter nichts zu suchen, darüber muss man gar nicht diskutieren.

Ernährung sollte Abwechslungsreich sein.

Wir selbst dritteln unser Futter für unsere Hunde. Einen Tag Frischfleischmischung gemischt mit Komplement, Kräutern, Gemüsen und Ölen von Per Naturam. Einen Tag Dosen mit Reinfleisch und denselben Zusätzen, eine Tag Trockenfutter, jedoch immer mit den genannten Zusätzen.

Zusätze das heißt:

Vitalstoffe, so wie sie ein geschlagenes Beutetier in seinen Organen und auch im Darminhalt enthalten würde. Aber auf die Jagd können und dürfen Sie Ihren Hund ja nicht mehr schicken. Wenn er aber eine Maus oder eine Ratte erbeutet hat niemand etwas dagegen. Die wird er fressen mit Haut und Haar, mit allem Dran und Drin. Besser geht’s nicht. So macht es unsere Tinka immer, wenn sie einen Nager erwischt oder unserem Kater Felix seine Beute abschwatzt.

Wer frische Knochen – ungekocht- füttert, Rinderknochen oder Putenhälse, hält sich an die Natur und deckt den Bedarf an Kalzium optimal. Wer das nicht mag oder besser lässt, weil der Hund damit nicht umgehen kann, sollte Fleischknochenmehl dazugeben, aber keine anorganischen Mineralfutter. Dies hat die Natur nämlich nicht vorgesehen. Dasselbe gilt für synthetische Vitamine.

Was nützen alle diese Stoffe, wenn sie nicht optimal verstoffwechselt werden? Sie sind eben nicht lebendige Natur. Was hilft es, wenn mit einer Briefwaage die Anteile genau ausgewogen werden, wenn man die Bedarfszahlen gar nicht genau kennt. Und man kennt Sie wirklich nicht genau. Was helfen diese Stoffe, wenn Sie im Körper nicht ankommen, wo sie gebraucht werden, wie anorganisches Jod oder Selen.

Nein, für eine gesunde, ausgewogene, natürliche Ernährung braucht man keine Synthetik und keine Briefwaage, sowenig wie für die eigene. Fastfood sollten Hunde so viel und so wenig fressen, wie wir selbst essen sollten. Nur in Maßen.

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