Braucht man eine Briefwaage

10.04.2013 12:10

Aus dem PerNaturam Themenheft Dezember 2012

Braucht man eine Briefwaage um richtig zu füttern?


Davon raten wir ihnen ab. Das stresst und ist auch überflüssig. Wer Futterempfehlungen gibt oder Futterpläne erstellt, bei  denen die Briefwaage nötig ist, empfiehlt Stoffe, die so in der Natur nicht vorgesehen und damit sicher nicht artgerecht sind. Also vor allem anorganische Mineralien und Spurenelemente und synthetische Vitamine. Genau die werden übrigens auch in Trockenfutter verarbeitet, egal, wer sie herstellt oder empfiehlt.

Auf anorganische und synthetische Stoffe sollte man besser verzichten, denn die Verwertbarkeit dieser Stoffe ist bei manchen Verbindungen extrem schlecht, wie beispielsweise bei Oxiden oder Karbonaten und bei anderen wie Jod oder Selen, extrem gut, was sehr schnell zur Überversorgung und Vergiftung führen kann. Synthetische Stoffe haben die Wölfe ganz sicher nicht bekommen, so wenig wie Getreide, Kartoffeln oder Bananen- auch keinen Reis. Trotzdem werden die Stärkelieferanten immer wieder empfohlen.

Was nützt es also dann angeblich richtige Bedarfszahlen und korrektes Wiegen, solange die Verwertbarkeit nicht genau bekannt ist. Es kommt dann erst recht zu Imbalancen, und das wird gefährlich.
Mit Naturstoffen, wie z.B. Seealgenmehl oder Knochenmehl, ist das anders. Da entscheidet der Körper weitgehend selbst, was er will und was nicht. Die Natur hat uns diesen Weg vor Millionen Jahren vorgemach.

Machen wir es ihr nach!

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