Cross Country Agility

05.11.2012 16:17

Was ist Cross Country Agility?

Cross Country Agility ist eine von Christiane Rickfelder (Fitness für Hund & Halter) hervorgebrachte neue Disziplin im gemeinsamen Fitnesstraining von Hund und Halter. Diese Sportart setzt die Elemente des Agility in der Natur mit naturgegebenen Hindernissen um und bindet den Tierhalter mehr in die Bewegung ein. Zusätzlich werden für den Hundehalter Übungen mit Triple Tubes Expandern eingebaut.

Wokann man Cross Country Agility ausüben?

Im Grunde kann man diese Disziplin überall dort ausüben, wo man mit den Hunden gut spazieren gehen kann. Je nach Landschaft oder örtlichen Gegebenheiten kann man aus dem umfangreichen Übungs-Repertoire verschiedene Übungen umsetzen. Freies Feld ist dabei weniger geeignet als Wälder, die mehr natürliche Hindernisse bieten. Ein Gelände mit Höhenunterschied ist für Cross Country Agility effektiver als flaches Land. Ideal sind Wälder, in denen sich ein Trimm-Dich-Pfand befindet.

Für wen ist diese neue Sportart geeignet?

Die Intensität des Trainings wird an das Vermögen der Teilnehmer angepasst und langsam erhöht. Somit kann Cross Country Agility von jedem gesunden Mensch-Hund-Team trainiert werden.Der Hund sollte allerdings bereits ausgewachsen sein und eine Grunderziehung genossen haben, damit die Gruppe auch effektiv trainieren kann und nicht durch z.B. das Ausbüchsen eines Hundes vom Training abgehalten wird. Der Hund sollte in seiner Umwelt mit anderen Hunden, Fahrradfahrern etc. zurechtkommen, abrufbar und leinenführig sein. Ist das nicht der Fall empfiehlt, sich ein voran gehendes Erziehungs-Training. Wer mit einem Welpen oder Junghund bereits erste Elemente des Cross Country Agility spielerisch und vereinfacht einüben möchte kann das in Einzelstunden bei einem s.g. Trainings-Spaziergang tun. Für das Training in höherer Intensität und mit dem üblichen Schwierigkeitsgrad muss der Hundekörper aber bereits ausgewachsen und das Bindegewebe gefestigt sein.

Wie genau gestaltet sich Cross Country Agility?

Wie in jeder Disziplin des Fitnesstrainings für Hund und Halter wird grundsätzlich mit einem Aufwärmen, dem s.g. Warm up, angefangen. Dabei wird der Kreislauf in Gang gebracht und die Gelenke werden mobilisiert.

Die Trainingseinheit wirddann je nach örtlichen Gegebenheiten aus folgenden Trainingselementen zusammengesetzt:

Gemeinsames Walken oder Softjoggen mit Hund, Einbau von Sprints, verschiedenen Schritttechniken, Sprüngen

Einsatz von Schwunghanteln beim Walken, Softjoggen und in stationären Übungen

Triple Tube Workout in stationären Übungen für den Menschen, Überspringen der gespannten Bänder durch den Hund, sowie unter den Bändern hindurch robben

Hindernisse

·         Steg (z.B. über liegenden Baumstamm)

·         Balance (Gehen über und Positionsübungen auf wackeligem oder sehr nachgiebigem Untergrund)

·         Tunnel (z.B. durch Dickicht oder unter einem umgefallenen Baum hindurch)

·         Kletterwand (z.B. an Hängen)

·         Slalom (z.B. um Bäume)

Auch Nasenarbeit (Objektsuche, Personensuche) und Apportieren kann gelegentlich mit eingebaut werden. Dieses Training ist kreativ. Es finden sich überall in der Umwelt interessante Stellen, die oft auch spontan neue Übungen ins Leben rufen. Somit wird es nie langweilig. Das ist wichtig, denn neue Impulse haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Gehirnzellen, aber auch die Muskulatur werden angeregt, es stellt sich ein Hormon-Cocktail ein, der beschwingt und glücklich macht. Das gemeinsame Bewältigen von neuen Herausforderungen festigt zudem die Mensch-Hund-Beziehung. In den Gruppen motiviert man sich gegenseitig und hat zusammen einfach mehr Spaß. Dieses Training gibt aber auch viele Ideen und Impulse für die alltäglichen Spaziergänge mit. Wer Cross Country Agility praktiziert versteht, wie langweilig ein Nebeneinander her Laufen im Vergleich zu gemeinsamen Erleben mit dem Hund ist.

Für den Hund ist der Gassigang weit mehr als das Erledigen seiner Geschäfte. „Er liest die aktuelle Hundepost. Er unternimmt einen Jagdausflug. Er trainiert sein Bewegungsvermögen. Er erkundet sein Revier und setzt Zeichen.“  Am liebsten würde er das mit seinem Halter gemeinsam tun. Aber der wirkt dem oft nur entgegen. Was meinen Sie, wie begeistert Ihr Hund sein wird, wenn Sie mal versuchen die Welt durch seine Augen zu sehen und mit ihm zusammen zu erleben, zu erkunden, sich zu Nutze zu machen usw.?

Werbietet Cross Country Agility Kurse an?

Die Erfinderin dieser Sportart, Christiane Rickfelder, unterrichtet Cross Country Agility in Kursen und Seminaren in ganz NRW. Dort werden auch entsprechende Trainer ausgebildet und über die Homepage gelangen Sie an Kurstermine und Adressen von qualifizierten, praktizierenden Cross Country Trainern.

www.fitnessfuerhundundhalter.de