Vorsicht Pferdeäpfel

15.10.2012 16:24

Aus dem PerNaturam Themenheft 02 | Mai 2012

Vorsicht: Pferdeäpfel – Giftköder für Hunde!

Hier eine wichtige Warnung:

Frisst der Hund Pferdeäpfel und hat das Pferd zuvor chemische Entwurmungsmittel bekommen, kann das den Tod Ihres Hundes durch Nierenversagen bedeuten. Bei Nierenproblemen, insbesondere bei akutem Nierenversagen, sollte jeder Tierarzt sofort daran denken und darauf aufmerksam machen. Das tun aber die wenigsten Veterinäre, vielleicht deshalb, weil sie genau diese Mittel, die z.T. auch bei Hunden unter anderem Namen eingesetzt werden, vertreiben.

Diese Entwurmungsmittel im Kot bedeuten nichts anderes als das Auslegen von Giftködern. Das aber ist ein Verbrechen. Man klagt aber nicht diese perversen Entwurmungsmethoden bzw. die Hersteller und Vertreiber dieser Mittel an, sondern die Hunde. Die haben angeblich einen Gendefekt.

Es ist nicht zu fassen. Perverser geht’s mit der Argumentation nun wirklich nicht mehr. Als MDR1- Hunde bezeichnet man sie. Hier werden die Dinge auf den Kopf gestellt. Viele Hunde waren schon immer Träger dieser Gene, sie haben keinen Defekt. Ihr Körper musste sich früher allerdings nicht mit solchen chemischen Giften auseinander setzen.

Man kann solchen kontaminierten Kot nur als Gift bezeichnen. Jeder Pferdehalter sollte das wissen, und jeder Tierarzt müsste davor warnen. Hier wird billigend in Kauf genommen, dass sich Hunde mit dem Kot vergiften und elendig zugrunde gehen. Wir kennen solche Fälle. Wer Giftköder auslegt und dabei erwischt wird, wird angeklagt. Zweifelt jemand daran, dass das so richtig ist? Sicher nicht.

Wer aber giftige Entwurmungsmittel verkauft und vergifteten Kot in der Landschaft hinterlässt, bleibt ungestraft und die Schuld wird den Hunden gegeben.

Wir appellieren an die Tierärzte, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und hierbei nicht länger mitzumachen.

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